Dezentraler Leistungsmarkt

Die Motivation des Verbrauchers Strom zeitversetzt zu verbrauchen kann auf Umweltbewusstsein begründet sein oder durch wirtschaftliche Vorteile. Durch GrünStromJetons wird im dezentralen Leistungsmarkt bei Stromüberangebot ein Anreiz zur Erhöhung des Bedarfs geschaffen, bei Strommangel dagegen ein Anreiz zur Einsparung. Es erfolgt eine Verknüfung zwischen Angebot und der Lastvariable (Bedarf).

Neben einem manuell gesteuerten Verbrauchsverhalten anhand von Tageszeiten oder Informationsdiensten können intelligente Stromverbraucher, wie entsprechend ausgerüstete Waschmaschinen, Spülmaschinen, Kühlschränke usw., schalten. Ziel ist dabei, Anreize zur besseren Steuerung des Energieverbrauchs zu setzen und eine lokale Wertschöpfung zu ermöglichen.

Strommarkt 2030

Staatssekretär Rainer Baake: „Wir haben in dieser Legislaturperiode die Energiewende mit dem EEG 2017, dem Strommarktgesetz und dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende ein großes Stück vorangebracht. Jetzt richten wir den Blick nach vorne. “

Das Impulspapier des Bundeministerium für Wirtschaft und Energie skizziert auf der Grundlage aktueller Studien zwölf langfristige Trends für den Stromsektor. Die Trends beschreiben, wie Wind- und Solarstrom zunehmend das Energiesystem prägen, sukzessive zum wichtigsten Energieträger werden und die Stromversorgung dabei sicher und kostengünstig bleibt.

Positionierung des Dezentralen Leistungsmarktes zu den Trends: Strommarkt 2030

Transformation Energiewirtschaft

Mit den erneuerbaren Energien hat sich Deutschland ein dezentrales System der Energieversorgung erschaffen. Die Digitalisierung sorgt nun dafür, dass sich durch neue Technologien die Kontrolle und die Macht von zentralen Autoritäten hin zu dezentralen Akteuren verlagert.

Positionierung des Dezentralen Leistungsmarktes zu den Trends: Transformation Energiewirtschaft